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Steueroasen

Als Steueroasen bezeichnet man Staaten, in welchen man keine oder wesentlich weniger Steuern bezahlt als hier. Als Steueroasen bei uns Normalverbrauchern sind bekannt die Ilse of Man, Monaco, die Schweiz, Luxemburg, Österreich Liechtenstein und einige Inselstaaten im Pazifik. Jemand, der wirklich Steueroasen sucht, kennt sicher noch mehr.
Nach dem G20 Gipfel im April waren auf der sogenannten Schwarzen Liste der Steueroasen nur noch vier Länder, nämlich Länder, die noch nicht in Steuerfragen kooperieren. Mit den markigen Worten: “Die Zeit der Bankgeheimnisse ist vorbei” wurde eine Liste mit diesen 4 nicht kooperierenden Ländern veröffentlicht. Es handelt sich um Costa Rica, Uruguay, Philippinen und Malaysia. Diese Länder sind aber diesbezüglich völlig unbedeutend, wie Menschen mit Fachkenntnis sagen.
Beim G20 Gipfel gaben folgende Länder nach, die für uns als Steueroasen in Frage kämen: Österreich, Belgien, die Schweiz und Luxemburg. Diese Länder werden nun beobachtet und könnten im Herbst ebenfalls auf die Schwarze Liste kommen, wenn bis dahin Fortschritte ausbleiben.

Es kann aber Jahre dauertn, bis Banken über Steuerflüchtige Auskunft geben können, denn dazu muss das Doppelbesteuerungsabkommen neu verhandelt und Gesetze geändert werden. Mit der Schweiz z.B. wurden diese Verhandlungen noch nicht mal begonnen.
Viel Lärm um nichts? Oder gibt es sie bald nicht mehr, die beliebten Steueroasen?

 




1 Kommentar

  1. geschrieben am 24. Juni 2009 um 08:59 Uhr | Permalink

    Viel geändert hat sich durch die Steueroasen Schlagzeilen nicht.

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