Durch den Skiunfall von Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus ist das Interesse für die Sicherheit beim Skifahren wieder etwas in den Vordergrund gerückt. Alleine die Verkäufe von Skihelmen ist sprunghaft angestiegen.
Doch was kann man vorbeugend tun für den Fall, dass es trotz aller Sicherheitsmaßnahmen und trotz aller Vorsicht zu einem Skiunfall kommt?
Die wichtigste Versicherung auch für den Winterurlaub ist die private Haftpflichtversicherung. Diese deckt das Risiko ab, wenn es zu einem Skiunfall gekommen ist und der “gegnerische” Verletzte Schmerzensgeld oder sogar eine lebenslange Rente fordert. Die Haftpflichtversicherung zahlt auch dann, wenn der Verursacher des Unfalls fahrlässig handelt.
Wichtig ist es auch, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Allerdings erhält man nicht automatische das Recht auf den Rücktransport in die Heimat. Diese Klausel sollte unbedingt in den Versicherungsbedingungen stehen.
Traurig ist es, dass erst ein Prominenter einen Skiunfall erleiden muss, dass diese Maßnahmen zur Sicherheit wieder verstärkt diskutiert werden. In Italien ist es längst Pflicht, dass Kinder unter 14 Jahren einen Helm tragen. Eltern bezahlen eine Strafe von 150 Euro, wenn dies nicht der Fall ist.
Wenn Sie nicht ausreichend versichert sind, informieren Sie sich bitte, damit Sie rechtlich und finanziell geschützt sind bei einem Skiunfall
