Für Internetbetrug gibt es viele Möglichkeiten. Nicht zuletzt deshalb suchen wir Internetnutzer Hilfe bei Verbraucherschutzorganisationen und informieren uns dort über die Methoden, welche sich Kriminelle für ihren Internetbetrug ausdenken.
Die Stiftung Warentest schreib in ihrem April-Heft, dass man aber sehr aufpassen muss, an welche Schutzorganisation man sich wendet.
Man soll nicht auf selbsternannte Verbraucherschützer hereinfallen.
Folgende sogenannte Trittbrettfahrer haben mit den Verbraucherzentralen der Länder nichts zu tun, auch nicht mit der Stiftung Warentest oder dem Dachverband vzbv. (Teilweise kann man hier sicher auch bereits von Internetbetrug sprechen)
- Die „Verbraucherzentrale für Kapitalanleger“ will das Vertrauen von Aktionären gewinnen. Der Namenszusatz „Verbraucherzentrale“ wurde inzwischen gerichtlich verboten
- Der „Verbraucherschutz Deutschland“ verspricht Hilfe bei lästigen Werbeanrufen und kassiert Gebühren für den Eintrag in die sogenannte „Robinson-Liste“. Der Anbieter „Robinson-Liste“ bietet seinen Service aber selbst kostenlos an. Auch die Anbieter „Verbraucherschutzservice“, „Deutscher Verbraucherdienst“, „Verbraucherschutzhilfe“ arbeiten ähnlich.
- Für 119 Euro erhält man bei „privateverbraucherberatung“ Infos. Das Abo der Zeitschrift „Test“, die sich seit vielen Jahren bewährt hat, kostet nur € 44,40.
- Für teure Anrufe auf einer 0900 Nummer erhält man Infos bei „Verbraucherschutzzentrale“.
Wenn man Hilfe bei einem Internetbetrug oder auch sonstige Infos bezüglich Verbraucherschutz benötigt, sollte man vorsichtig sein. Informieren Sie sich bei den Verbraucherzentralen der Länder oder bei der Stiftung Warentest. Dort erfahren Sie laufend die Tricks nicht nur über Internetbetrug.

